Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine manuelle Behandlungstechnik. Entwickelt wurde sie im 19. Jahrhundert von amerikanischen Ärzten. Man kann die Osteopathie also durchaus als Weiterentwicklung der Schulmedizin verstehen.

Die Osteopathie behandelt funktionellen Störungen. Ist die Funktion einer Struktur eingeschränkt, egal, ob es sich hierbei um ein Gelenk, ein Gewebe oder Organ handelt, kann es zu Stauungen, Blockaden oder Kompression von Nerven oder Blutgefässen kommen und das kann auch zu dem Beginn einer Erkrankung führen.

Die funktionellen Störungen behandelt der Osteopath allein mit seinen Händen. Es steht uns ein sehr großer Bereich an Techniken zur Verfügung, von sehr sanften, wie den kraniosakralen Techniken, bis hin zu Techniken, die man vielleicht auch vom Chiropraktiker kennt.

Die Vorgehensweise ist bei der Osteopathie ganzheitlich, d.h. dass nicht nur die betroffene schmerzende Stelle untersucht und behandelt wird, sondern es werden Zusammenhänge im Körper hergestellt. Oftmals versucht der Körper bestimmte Schwachstellen zu kompensieren, also durch andere Strukturen im Körper zu unterstützen. Ist ein Nacken ständig verspannt, kann die Ursache z.B. auch ein Bauchorgan sein, welches sich über Bindegewebe, Muskeln, Faser regelrecht an den Bewegungsapart ran hängt, um sich selbst damit zu stabilisieren. In diesem Falle behandele ich dann nicht nur den Nacken, sondern auch das Bauchorgan, so dass dem Nacken die Belastung genommen wird und er sich wieder erholen kann.

Wann ist eine osteopathische Behandlung sinnvoll?

Die Indikationen der Osteopathie sind sehr vielfältig. Prinzipiell können alle funktionellen Beschwerden des Körpers osteopathisch behandelt und dadurch verbessert oder ganz beseitigt werden. Ist die Struktur geschädigt, kann die Osteopathie unterstützend tätig werden, indem sie die Funktion der geschädigten Struktur optimiert.

Hier finden Sie einen kurzen Film über meine osteopathische Behandlung bei YouTube: